Künstler-Website erstellen: In 10 Schritten zur optimalen Online-Präsenz

Eine eigene Webseite ist heute unverzichtbar für deinen Erfolg als Künstler. Sie ist dein digitales Atelier, deine Online-Galerie und dein wichtigstes Marketing-Werkzeug.

In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, wie du eine Künstler-Webseite erstellst, die:

Deine Kunst professionell präsentiert, neue Sammler und Käufer anzieht, deine künstlerische Marke stärkt, dir mehr Sichtbarkeit verschafft und Verkäufe generiert.

Aktualisiert am 10.01.2025.

Künstler Webseite erstellen, Schritt für Schritt

Die Kernvorteile deiner starken Künstler Homepage:

  • Permanente Präsenz: Deine Kunst ist 24/7 online sichtbar

  • Professionelle Selbstdarstellung: Du kontrollierst, wie du und deine Kunst präsentiert werden

  • Direkter Kundenkontakt: Einfache Kommunikation mit Interessenten

  • Online-Galerie: Präsentiere und verkaufe deine Kunst direkt

  • Marketing-Zentrale: Bündelt alle wichtigen Informationen

  • Kundenbindung: Halte Kontakt durch Newsletter und Blog

  • Traffic-Generator: Gewinne durch Blog-Content neue Besucher

  • Markenbildung: Schärfe dein Profil als Künstlerpersönlichkeit

  • Professionelles Standing: Eine hochwertige Webseite untermauert deine Position als ernstzunehmende künstlerische Persönlichkeit

Die 10 Schritte zu deiner erfolgreichen Website

1. Domain und Hosting – Dein digitales Fundament

Um mit deiner Webseite im Internet gefunden zu werden, benötigst du eine Domain, also eine Webadresse.

Als Künstler ist dein Name deine Marke.

Als Webadresse bietet sich also dein Name an, denn du stehst ja für deine Kunst.
Also z.B. www.vorname-name.de oder nur www.name.de.

Falls du schon genau weisst, auf was du dich spezialisieren möchtest (gemäß deiner Nische) ist auch so etwas möglich: tierportraits-dein-name, malen-und-heilen, botanische-aquarelle usw. (Aber mit Bedacht wählen, falls sich deine Ausrichtung irgendwann ändern könnte).

Um schnell rauszufinden, ob deine Wunschdomain noch frei ist, gebe sie einfach kurz im Adressfeld deines Browsers ein. Falls dort eine Webseite erscheint, ist die Adresse schon vergeben und du musst dir eine Variante überlegen.

Achtung: Registriere aber deine Domain jetzt noch nicht kostenpflichtig bei einem Anbieter. Meistens ist eine Domain im Hostingpaket inklusive.

Das Hosting, also den Speicherplatz für deine Webseite, buchst du beim Provider. Bekannte Provider sind z.B. IONOS, Strato, all-inkl.

Hier kannst du dann auch deine E-Mail-Adresse einrichten. Z.B. info@deine-domain.de. 
Das ist zu empfehlen, weil es professioneller ist, als deine private Mail-Adresse zu verwenden.

Um zu buchen, wählst du beim Provider deiner Wahl den Punkt Webhosting aus. 
In der Regel wirst du zuerst aufgefordert deine Wunsch-Domain einzugeben. Und wenn diese noch frei ist, wirst du weiter durch die Buchung geführt.

Meist reicht ein kleines Standard Paket für eine normale Künstler Webseite.

 

2. Website-System wählen – die richtige Basis

Um deine Webseite technisch erstellen zu können, benötigst du ein Website-System. Das kann ein Baukasten sein, wie z.B. Squarespace, WIX oder Jimdo. Oder ein Content-Management-System (CMS) wie WordPress. Auch Provider wie IONOS werben mit Baukasten-Systemen, speziell für das Erstellen von Künstler Webseiten.

WordPress ist ein bekanntes und weit verbreitetes Open-Source-Projekt, das heisst kostenfrei. Und das scheint erstmal verführerisch. Es ist flexibel, individuell anpassbar und skalierbar. Für einen Webdesigner ein Traum. Wenn man damit vertraut ist.

Aber genau da liegt auch der Nachteil. Mit seinen über 40.000 Plugins kann es komplex und kompliziert werden. Man muss technisch am Ball bleiben, sich einarbeiten und regelmäßig Updates vornehmen. Die Krux liegt hier im Detail.

Squarespace

Nach jahrelanger Erfahrung mit Open-Source-Systemen und eigenem Programmieren habe ich mich für Squarespace entschieden. Diese Plattform vereint professionelle Funktionalität mit intuitiver Bedienbarkeit. Damit können sowohl ich als auch meine Kunden die Websites effizient, schnell und eigenständig verwalten, ohne sich in technische Details vertiefen zu müssen.

Squarespace-Webseiten sind immer up to date, technisch perfekt, modern und ästhetisch, intuitiv bedienbar und haben einen ausgezeichneten Support.

Hier kannst du lesen, warum ich meine Homepage und die meiner Kunden mit Squarespace erstelle erstelle.

 

3. Kosten und Zeitaufwand - Realistisch planen

Diese Kosten musst du für deine Webseite einplanen:

  • Hosting-Kosten beim Provider, monatlich.

  • Kosten für die Nutzung eines Webseite-Baukasten, monatlich.
    Oft haben diese schon eine Domain inklusive, du kannst dir dann zusätzliche Hosting-Kosten natürlich sparen.

  • Achte darauf, dass das Paket dass du buchst werbefrei ist und kalkuliere ein, dass du wenn du wächst und z.B. einen Newsletter oder Shop integrieren möchtest, zusätzliche Kosten einplanst.

  • Eventuell Kosten für fachliche Unterstützung bei technischen Fragen, Updates oder Website-Erweiterungen, die du alleine nicht hinbekommst.

  • Eine professionelle Datenschutzerklärungen gibt es für einmalige oder monatliche Buchung. Ich habe meinen Rechtstext z.B. von Datenschutzgenerator von Dr. Schwenke. Alternativ gibt es aber auch kostenfreie Datenschutz-Generatoren, bei denen du deine Rechtstext selber zusammenklicken kannst. Verbreitet ist z.B. e-recht24

Willst du deine Künstler Website selber erstellen?

Dann plane auch Zeit als Kostenfaktor ein.

Die selbstständige Erstellung einer Webseite erfordert eine realistische Zeitplanung. Auch wenn Website-Baukästen mit schnellen Erfolgen werben, zeigt meine 20-jährige Erfahrung im Webdesign: Eine professionelle Website braucht Zeit und Sorgfalt.

Plane ausreichend Zeit für:

  • Konzeption und Planung

  • Erstellung von Inhalten

  • Einarbeitung ins System

  • Tests und Optimierung

 

4. Website-Ziel und Künstler-Nische definieren

Bevor du mit der Erstellung deiner Inhalte loslegst, wirst du dir die grundsätzliche Ausrichtung deiner Webseite überlegen und definieren.

Möglichkeit 1:

Einfache, klare Künstler-Galerie

  • Möchtest du erstmal mit einer einfachen, klaren Künstler-Präsenz online starten?

  • Deine Werke und dich professionell präsentieren?

  • Ohne dich für den Anfang gleich auf eine Richtung festzulegen oder strategisch auszurichten?

Dann starte so. Denn du wirst dich auf deinem Weg möglicherweise in eine ganz andere Richtung entwickeln als jetzt gedacht. Deine Webseite kannst du parallel dazu anpassen. Wenn du mit mir arbeitest, bekommst du übrigens mit dem Website-System Squarespace und meiner Schulung die Unabhängigkeit und Freiheit, um deine Webseite einfach selber zu erweitern.

Möglichkeit 2:

Positioniere dich als Künstlerin mit deiner Nische strategisch

  • Du möchtest dich als Künstlerin positionieren und strategisch ausrichten?

  • Weil du eine bestimmte Nische hast, z.B Tierportraits oder Auftragskunst für Präsentations- und Büroräume von Unternehmen?

  • Oder weil du Malkurse für eine bestimmte Zielgruppe anbietest?

Dann starte mit deiner Positionierung – finde deine Nische!

Wenn du deine Nische kennst, kannst du deine Webseite sinnvoll danach ausrichten.
Du kannst dann ganz gezielt dein Marketing darauf ausrichten, deine Kunden spezifisch ansprechen. Und als Experte oder Expertin für deinen Kunst-Bereich immer sichtbarer werden.

 

5. Seitenstruktur aufbauen – Das Grundgerüst deiner Website

Bei einer Künstler Website ist es ganz einfach – du benötigst folgende Seiten, die du dir direkt so in deinem Website-System anlegen kannst.

Die wichtigsten Seiten im Überblick:

  • Startseite – Dein digitaler Empfangsraum

  • Galerie – Deine Online-Ausstellung

  • Über mich – Deine Künstlerpersönlichkeit

  • Ausstellungen/Aktuelles – Deine Aktivitäten

  • Kontakt – Deine Erreichbarkeit

  • Rechtliches Impressum & Datenschutz

Startseite

Auf deiner Startseite präsentierst du die Essenz deiner Webseite. Du bietest hier Appetithäppchen zu deinem Angebot und über dich an. So holst du deine Besucher sofort ab und Sie können schnell entscheiden, ob es für sie passt.

Daher empfehle ich dir: Bestücke die Startseite ganz am Ende, wenn alle anderen Seite stehen. Denn dann musst du nur doch das Wichtige zusammentragen.

Das sind die Bereiche deiner Startseite, von oben nach unten:

  1. Kopfbereich (Header)
    Das ist der Teil ganz oben , der als erstes sichtbar ist, wenn man deine Webseite aufruft. Hier kannst du eins deiner Kunstwerke zeigen, oder - das finde ich immer sehr anziehend - ein Bild von dir mit deiner Kunst, oder im Atelier, beim Arbeiten.

    Als nächstes möchtest du dem Besucher kurz sagen wofür du stehst, was du machst. Was er bei dir erwarten darf. Hier kommt deine Positionierung/Nische zum Einsatz. Ein Satz oder ein kurzer Absatz reicht an dieser Stelle.

  2. Dein Statement/Über dich
    In diesem Bereich stellst du dich kurz vor.
    Verlinke auf die Über mich-Seite

  3. Deine Galerie / Angebot
    Du gibst einen Vorgeschmack auf deine Kunstwerke / Kurse.
    Verlinke auf deine Galerie / deine Kurs-Angebot-Seite

  4. Testimonials
    Lass Kunden zu Wort kommen, die schon bei dir ein Kunstwerk gekauft haben. Und/oder, wenn du Kurse anbietest, an einem Kunst-Kurs bei dir teilgenommen haben.

  5. News / Ausstellungen oder Blog
    In diesem Bereich weist du auf aktuelle Ausstellungen, Kurse oder andere wichtige Ereignisse aus deinem Künstleralltag hin.
    Verlinke auf die News-Seite

  6. Kontaktaufnahme
    Was soll dein Besucher als nächstes tun? Fordere ihn mit einem freundlichen Satz dazu auf. Auch hier kommt dein Website-Ziel zum Tragen.
    Z.B.: Einen Kurs buchen, ein Kunstwerk anfragen, deine Kunst ausstellen, zum Newsletter anmelden.
    Verlinke auf deine Kontakt-Seite
    Alternativ: E-Mail-Adresse und/oder Telefon-Nummer anbieten oder Newsletter-Formular einfügen.

 

eKünstler-Galerie

In der Galerie zeigst du deine stärksten Arbeiten. Sie ist das Herzstück deiner Webseite.

Folgende Galerie-Typen bieten sich dafür an:

  1. Gleichmäßiges Raster Layout
    Die Bilder für das Raster können im Quer-, Hoch- Format oder quadratisch angelegt. Wähle am besten das Format aus, in dem die Mehrzahl deiner Bilder angelegt sind.

  2. Streifen Anordnung horizontal
    Die Bilder werden in Zeilen angeordnet. Der Vorteil ist, dass jedes Bild im Original-Format abgebildet wird. Das kann es aber auch unruhig machen.

  3. Mauerwerk Anordnung vertikal
    Anordnung in Spalten. Von oben nach unten und links nach rechts. Jedes Bild wird auch hier im Original-Format angezeigt.

  4. Diashow (Slider)
    Es ist immer nur ein Bild zu sehen. Über die Pfeile oder die kleine Bild-Navigation kann man sich durch die Galerie klicken (Slider = Schieber)

4 Galerie-Arten für Deine Künstler Website
 

Über mich-Seite

Auf der Künstler-Über-mich-Seite holst du deine Einzigartigkeit ans Licht, zeigst deine Persönlichkeit und Leidenschaft, zeigst deine Stärken und den Prozess. Gibst Einblick in deinen Künstleralltag. Es muss nicht zwingend formell zugehen. Gerne auch lockerer geschrieben, wenn das zu dir passt. Authentisch und natürlich.

Es geht darum, was deine Kunst bei deinen Kunden bewirkt. Warum sich der Kunstfan für dich entscheidet und nicht für einen anderen Künstler da draussen.

Vielleicht magst du auch eine kleine Anekdote, etwas Lustiges aus deinem Alltag preisgeben, ein Hobby oder eine besondere Fertigkeit.

Oft sind es genau diese Kleinigkeiten, die Menschen für einen einnehmen lassen oder eine Verbindung herstellen und so zur entscheidenden Kontaktaufnahme führen.

Vita
Deine wichtigsten Stationen, Ausstellungen, Preise, Erwähnungen, Presseberichte fügst du in einer tabellarischen Form an.

Portrait und Atelier-Bilder

Vervollständige deine Über mich-Seite mit Fotos: Ein natürliches Portrait von dir, Bilder bei der Arbeit oder aus deinem Atelier.

 

Ausstellungen oder Aktuelles

Richte dir auf jeden Fall einen Seite für deine Termine und Aktuelles ein. Hier kündigst du Ausstellungen an, veröffentlichst Termine für Kunstkurse oder berichtest von vergangenen Ausstellungen.

Gerne mit Bildern und/oder der Möglichkeit Flyer einzubinden.

 

Kurse (optional)

Wenn du Kunstkurse anbietest, benötigst du eine extra Seite dafür. Hier beschreibst du deine Kurse, gibst die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Anmeldung. Und bebilderst das Ganze mit Fotos, die Lust machen, bei dir zu lernen. Z.B. Fotos von abgehaltenen Kursen, fertigen Werken oder Bilder über die Technik, die die Kursteilnehmer bei dir erlernen werden.

 

Kontakt

Stelle sicher, dass die Kontaktaufnahme mit dir leicht ist und die Besucher nicht im Impressum suchen müssen, um an Telefon oder E-Mail zu kommen.

Elemente deine Künstler-Kontaktseite:

  • Eine netter, einladender Satz zur Kontaktaufnahme als Überschrift

  • E-Mail

  • Telefonnummer

  • Eventuell ein Kontaktformular

  • Eventuell Atelier-Anschrift

  • Verlinkung zu deinem Social Media Kanal (so vorhanden)

Gestalte die Seite anziehend-emotional, indem du z.B. nochmal ein Foto von dir oder deiner Arbeit beifügst.

Rechtliches

Auch als Künstler solltest du deinen Online-Auftrittes rechtlich absichern.

Dafür benötigst du je eine Seite für

Impressum und die
Datenschutzerklärung (DSGVO)

Erstelle dir Rechtstexte zum Beispiel kostenlos hier:
→ https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html
→ https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

Auch sehr wichtig:

  • Installiere ein Cookie-Banner. Deine Website-System liefert das u.U. schon mit. Alternativ gibt es auch viele Anbieter, deren Banner du einfach konfigurieren und dann über eine kleine Code-Zeile in den Header (= in den HTML-Code im Kopfbereich) deiner Webseite integrieren kannst.

  • Stelle sicher, dass die SSL-Verschlüsselung bei deinem Website-Betreiber aktiviert ist

  • Wenn du Google-Fonts (Schriften) verwendest, binde sie idealerweise über deinen Server ein. Nicht per Link zu Google abrufen (Abmahngefahr).

 

6. Content vorbereiten – Dein digitales Material

Bildmaterial optimieren:

  • Dateigröße: max. 500 KB

  • Auflösung: 72 dpi

  • Format: RGB/JPG

Texte erstellen:

  • Galeriebeschreibungen

  • Künstlerbiografie

  • Statements zu Werkserien

Galerie vorbereiten

Wähle deine Kunstwerke aus

  • Suche deine stärksten Arbeiten aus

  • Stelle sie in Gruppen zusammen, z.B. nach Thema, nach Technik, nach Stil
    Als Richtlinie kannst du von ca. 10-20 Arbeiten je Gruppe ausgehen.

Vergebe einheitliche Datei-Namen

  • Vergebe aussagekräftige Namen (wichtig auch für Google und SEO)

  • Ziehe eine einheitliche Namensgebung durch.
    Zum Beispiel so: Titel-Medium/Technik-50x60-DeinName.jpg

Speichere die Fotos richtig optimiert für deine Website ab

  • Dateigröße: max. 500 KB

  • Auflösung: 72 Pixel/Zoll (= 72 dpi)

  • Bildmaße: 2000 - 2500 Pixel (seitenfüllend), 1000 - 1500 Pixel alle anderen

  • Farbwert: RGB

  • Bildformat: JPG

Optimiere nun alle Bilder und lege sie auf deiner Festplatte ab. Eine Video-Anleitung zum weboptimierten Abspeichern findest du hier.

 

Texte Vorbereiten

Schreibe pro Kunstserie ein Statement

Du musst nicht jedes einzelne Kunstwerk im Detail „zerlegen“. Es geht um die übergeordnete Klammer.
Schreibe in der Ich-Form. Persönlich, authentisch, lebendig.

Über-mich-Seite und Vita schreiben

Schreibe deine unwiderstehliche Über-mich-Seite: Zeige deine Persönlichkeit, teile deine Leidenschaft, erzähle von deinem Prozess, betone deine Stärken und definiere dein Anliegen.

Stelle deine Vita zusammen

Die Inhalte deiner Vita ordnest du am besten so, dass das Aktuellste immer oben erscheint.
Mögliche Rubriken: Ausstellungen / ggf. Gruppenausstellungen, Preise und Auszeichnungen, Stipendien, Arbeitsaufenthalte, Presse und Publikationen, Studium, Ausbildung, Wissen und Fähigkeiten.

Referenzen

Bitte Kunden, die schon bei dir gekauft haben um einen Referenztext. Vielleicht bekommst du auch ein Foto, das zeigt, wo dein Werk nun bei seinem glücklichen Besitzer hängt. Hole dir auch die Einwilligung, dass du es auf deiner Webseite veröffentlichen darfst.

Künstlerportraits und Werkstattfotos

Jetzt fehlen nur noch professionelle Portraits von dir und/oder Werkstatt- und Atelierfotos.
Speichere auch diese richtig optimiert für deine Webseite ab.

 

7. Inhalte einpflegen – Der Aufbau beginnt

Du hast Inhalte, Texte und Fotos vorbereitet und abgelegt.

Du weisst nun welche Galerie du nehmen möchtest. (du kannst auch später noch testen, was besser aussieht zu deinen Kunstwerken. In der Regel ist das mit wenigen Klicks in den gängigen Websitesystemen angepasst.)

Jetzt hast du also alles zusammen, was du für deine Webseite benötigst und kannst beginnen deine Inhalte in die einzelnen Seiten einzufüllen.

 

8. SEO-Optimierung – Damit dich Kunstinteressierte finden

Technische Optimierung:

  • Mobile-optimiertes Design

  • SSL-Verschlüsselung

  • Ladegeschwindigkeit

Content-Optimierung:

  • Keyword-Integration

  • Meta-Beschreibungen

  • Alt-Texte für Bilder

Für den Anfang empfehle ich dir, diese Einstellungen umzusetzen, damit hast du eine gute Ausgangsbasis:

  • Optimiere deine Website für Mobile Geräte

  • Verlinke deine Seiten untereinander

  • Verwende deine Keywords in Bildbeschreibungen, bei Alt-Texten der Bilder, in Überschriften und Navigationspunkten. Werde dabei konkret.
    Beispiel Navigation: Statt Galerie besser Landschaftsaquarelle
    Beispiel Bildbeschreibung: Statt img-22032022-rot.jpg besser aquarell-sonnenuntergang-dein-Name.jpg

  • Füge eine SEO-Seiten-Beschreibung und einen SEO-Titel hinzu. Das ist besonders wichtig, da dies die erste Info ist, die deine Kunden bei Google bekommen. Sie lädt zum Klicken ein …oder eben nicht.

  • Verwende H1 richtig: H1 ist die Überschrift erster Ordnung, du verwendest sie je Seite nur ein mal und zwar ganz oben. Auch hier: verwende ein aussagekräftiges Keyword.

  • Melde deine Webseite bei Google an.

Was ist ein Keyword? Das ist der Suchbegriff, mit dem User bei Suchanfragen nach gewünschten Inhalten suchen. Deine Keywords spiegeln dein Angebot wider.

 

9. Online gehen - Der Weg ans Licht

Finale Checks:

  • Funktionstest aller Links

  • Mobil-Ansicht prüfen

  • Formulare testen

Sicherheit:

  • Backup erstellen

  • SSL-Zertifikat prüfen

  • Cookie-Banner testen

Bevor du deine Seite online stellst, überprüfe noch mal alle Verlinkungen, lese Korrektur und schaue dir die Seite auch auf dem Smartphone an. Ist der Text gut lesbar, funktioniert die Galerie? Hast du – falls eingesetzt – dein Kontakt-Formular getestet?

Nicht vergessen: Erstelle eine Sicherung deiner Website.

 

10. Marketing – Mache Deine Website bekannt

Online-Präsenz aufbauen:

  • Social Media Integration

  • Newsletter-Marketing

  • Kunstplattformen nutzen

Offline-Marketing:

  • Visitenkarten mit Website-URL

  • QR-Codes für Ausstellungen

  • Vernetzung in der Kunstszene

Du weisst, dass deine Webseite nicht von allein und einfach so auf Knopfdruck gefunden wird. Und: ohne Website Besucher keine Kunden, und ohne Kunden keine Verkäufe.

Daher darfst du jetzt Werbung für deine Homepage machen:

  • Kündige sie in deinen Kanälen an. Facebook, Instagram, Netzwerke, Verbände ... wo auch immer du aktiv bist.

  • Sende eine Rundmail an alle deine Kontakte und Freunde.

  • Erzähle allen davon, auch offline.

  • Lasse Postkarten und/oder Visitenkarten mit deiner Webadresse und einem QR Code drucken.

Mit diesem Guide und hast du nun alle Tools für eine erfolgreiche künstlerische Online-Präsenz. Starte jetzt mit deiner professionellen Webseite und erschließe dir neue Wege für deine Kunst.

Viel Erfolg!


 

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Als erfahrene Webdesignerin für Kunstschaffende gestalte ich deine professionelle Online-Präsenz.

Mit einem klaren Fokus auf Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit entwickle ich eine Webseite, die deine Kunst optimal zur Geltung bringt.

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