Kunst online verkaufen: 9 erprobte Strategien für dein Kunst-Business
Möchtest du mit deinem Kunst-Business durchstarten und Kaufanfragen bekommen? In diesem Artikel zeige ich dir erprobte Strategien, wie du online Kunstfans und Kunden gewinnen kannst.
Bist du der Meinung Marketing funktioniert nur für Unternehmen? Falsch! Online-Marketing ist genauso wichtig für dich als bildende Künstlerin, um deine Kunstwerke bekannt zu machen, ins rechte Licht zu rücken, eine größere Zielgruppe zu erreichen und deine Kunst letztendlich zu verkaufen.
1 – Definiere dein Ziel als Bildender Künstler
Wenn du Künstler oder Künstlerin bist, und von deiner Kunst leben möchtest, ist es deine Aufgabe, deine Kunst auch zu promoten und Marketing für dein Kunst-Business zu betreiben.
Reichweite, Sichtbarkeit und Kontinuität
Es ist wichtig, dass du ein nachhaltiges System erschaffst, um sichtbar zu werden Kundenbeziehungen zu pflegen und dass du kontinuierlich dran bleibst.
Definiere zuerst ein Umsatzziel für dich
Ein Umsatzziel macht es konkret, und fordert dein Gehirn heraus, Lösungen zu finden. Und es ist eine messbare Größe, die du später auswerten kannst.
Frage dich: Was willst du monatlich erreichen / was musst du monatlich erreichen, damit es reicht? Du kannst auch ein Jahresziel festlegen und dann auf Monate runter brechen.
Aus diesem finanziellen Ziel leitest du anschließend ein konkretes strategisches Ziel ab.
Eine Sache, auf die du dich in den nächsten Monaten konzentrieren willst. Und darauf wiederum stimmst du deine konkreten Marketing-Maßnahmen ab: Wie oft postest du, wie oft bietest du deine Kunst zum Verkauf an, wie oft schreibst du einen Newsletter, wieviele Ausstellungen willst du organisieren, was ist an deiner Website dafür noch anzupassen….
Plane Marketing-Zeiten fest in deinen Wochenplan ein und setzte deine Maßnahmen um.
Ziehe deine Maßnahmen mind. 90 Tage lang durch. Das gibt dir Routine, du kannst am Ende auswerten, was läuft, oder was nicht so gut für dich funktioniert und du wirst schneller, versierter.
Denke daran: Konsistenz und Geduld bei der Umsetzung sind entscheidend.
Im Folgenden findest du konkrete Tipps für deine Maßnahmen.
2 – Baue dir eine starke Künstler-Website
Wählen eine professionelle Domain
Entscheide dich für eine leicht zu merkende und aussagekräftige Domain für deine Website, die idealerweise deinen Namen und/oder deine künstlerische Nische widerspiegelt.
Erstelle eine hochwertige Online-Galerie
Organisieren deine Kunstwerke in Kategorien oder Serien und stelle hochauflösende, gestochen Scharfe Fotos online. Für Fortgeschrittene: Zeigen jedes Werk von verschiedenen Blickwinkeln, in Details oder in Räumen (Mockups).
Erstelle deine Über-Mich-Seite
Verfasse eine ansprechende Über-Mich-Seite, auf der du dich und deine künstlerische Reise vorstellst. Teile deine Inspirationen, deinen Werdegang und deine Leidenschaft für Kunst.
Arbeite auch hier mit hochwertigen Fotos. Am besten mit professionellen Portraits vom Fotografen.
⇒ deine Künstler Über-mich-Seite: warum sie so wichtig ist und was hinein gehört
Hebe Kontaktinformationen hervor
Gestalte den Kontakt zu dir leicht zugänglich und überall gut auffindbar. Fügen nicht nur Telefon und E-Mail Adresse hinzu, sondern auch ein Kontaktformular. Unterschiedliche Menschen bevorzugen unterschiedliche Arten der Kontaktaufnahme.
Nutze Responsives Design
Sorgen dafür, dass deine Website auf verschiedenen Geräten gut aussieht und benutzerfreundlich ist. Optimierung ist entscheidend, da viele Nutzer über Smartphones auf Websites zugreifen.
Aktualisiere regelmäßig
Halten deine Website aktuell, indem du regelmäßig neue Kunstwerke hinzufügst, Blogbeiträge veröffentlichst oder Neuigkeiten teilst. Eine lebendige Website zieht mehr Besucher an.
Optimiere Dein SEO
Verwenden relevante Keywords in deinen Texten, Bildbeschreibungen und Metadaten. Dies hilft dabei, deine Website in den Suchergebnissen höher zu platzieren und von potenziellen Käufern gefunden zu werden.
Optimiere die Ladezeiten
Achte darauf, dass deine Website schnell lädt, um Besucher nicht zu verlieren. Du wirst sehr viele Kunstfotos auf deiner Website habe – komprimiere all diese Bilder.
Social-Media-Integration
Fügen Links zu deinen Social-Media-Profilen auf deiner Künstler-Website hinzu, damit Besucher die auf verschiedenen Plattformen folgen können.
Klare Call-to-Actions (Handlungsaufforderungen)
Platzieren Sie auf jeder Seite klare Call-to-Actions, die die Besucher zum Handeln ermutigen, z. B. "Kontakt aufnehmen", "Kunstwerke ansehen" oder "Newsletter abonnieren".
Zeige Kundenstimmen
Füge Referenzen ein, idealerweise mit Fotos und Kundenstimmen. Das erhöht deine Glaubwürdigkeit bei Kaufinteressenten.
Richte die Inhalte deiner Website auf dein Ziel aus.
⇒ So erstellst du deine Künstler Website Schritt für Schritt
3 – Sammle Kundenbewertungen und Referenzen von deinen Kunstverkäufen
Hole Feedback aktiv ein
Bitte deine Kunden um ein Feedback zum Bildkauf. Du kannst dir dafür konkrete Fragen überlegen, die du deinen Kunden stellen möchtest. Und/ oder eine Muster-Mail anlegen, die du nach dem Kauf des Bildes verschickst. Vergesse nicht, um die Erlaubnis zur Veröffentlichung zu bitten.
Veröffentliche Kundenfotos
Bitte Kunden, Fotos ihrer gekauften Kunstwerke in ihrem Zuhause zur Verfügung zu stellen. Dies verleiht den Bewertungen eine persönliche Note und zeigt potenziellen Käufern, wie deine Kunst in einer realen Umgebungen wirkt.
Binde Referenzen in dein Marketing ein
Integriere positive Kundenbewertungen auf deiner Website, in Newslettern und Werbematerialien. Echte Erfahrungen können potenzielle Käufer überzeugen.
Erstelle Fallstudien
Veröffentliche ausführliche Beschreibungen über bestimmte Kunst-Projekte oder Verkäufe. Beschreibe den Prozess, die Zusammenarbeit und die Zufriedenheit des Kunden. Z.B. für ein Auftragsbild oder eine Beratung für das passende Kunstwerk für eine bestimmte Räumlichkeit.
Dankeschön-Aktionen
Zeige deinen Kunden, deine Wertschätzung indem du Dein Dankeschön-Post erstellst oder ihnen exklusiven Vorteil beim nächsten Kauf gewährst.
Authentische Kundenbewertungen und Referenzen können deine Glaubwürdigkeit als Künstler stärken. So ermutigst du potenzielle Käufer dazu, Vertrauen in deine Kunstwerke zu entwickeln und dich “auf dem Schirm” zu haben.
4 – Nutze Social Media strategisch
Wähle die passenden Plattformen
Die Social-Media-Plattformen sollte zu dir und zu deiner Zielgruppe passen. Instagram und Pinterest eignen sich gut für visuelle Kunst. Via Facebook oder Twitter kannst du eine Bindung zu und Interaktion mit deinen Fans aufbauen.
Bespiele lieber eine Platform regelmäßig, als auf vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen. Suche dir die raus, die dir am meisten liegt und leg los.
Poste für dein Ziel
Das Ziel, das du unter Punkt eins (deine Ziele als Bildende Künstlerin) definierst hast, soll sich in deinen Kanälen und den Inhalten deiner Post widerspiegeln.
Gestalte deine Marke durchgängig
Stelle sicher, dass Profilbild, Benutzername und die Beschreibung in der Bio konsistent sind, sich mit deiner Positionierung decken, optisch/gestalterisch durchgängig sind und zu deinem Webauftritt passen. Dies trägt zur Wiedererkennung bei.
Poste regelmäßig
Um Reichweite zu erlangen und sichtbar zu werden, poste regelmäßig. Das muss nicht täglich sein, aber sei konsistent und etabliere dir eine Routine. deine Fans und Neukunden benötigen wiederkehrende Berührungspunkte mit dir, damit sie dich “abspeichern” können.
Teile deinen Schaffensprozess
Geb Einblicke in deinen kreativen Prozess. Veröffentliche Bilder oder kurze Videos, die zeigen, wie deine Kunst entsteht. Dies kann das Interesse deiner Follower wecken.
Nutze Storytelling
Erzähle Geschichten über deine Kunst, deine Inspirationen und persönlichen Hintergründe. Menschen verbinden sich eher mit einer Geschichte als nur mit einem Bild.
Baue deine Community auf
Indem du aktiv mit deinen Followern kommunizierst, kannst du deine Gemeinschaft von Kunstfans hegen und pflegen. Beantworten Kommentare, stelle Fragen, reagiere auf Erwähnungen.
Integriere Call-to-Action
Füge klare Handlungsaufforderungen (Call to Action) in deine Beiträge ein, wie z.B. den Besuch deiner Website. Verkaufe aktiv, indem du Bilder die zum Verkauf stehen auch als solche anbietest.
Werte aus
Nutze Analyse-Werkzeuge deiner Plattformen, um zu verstehen, welche Art von Inhalten am besten funktioniert. Das muss nicht gleich von Anfang an sein. Aber wenn du schon einiges gepostet hast, kannst du sehr gut Rückschlüsse ziehen und deine Strategie entsprechend anpassen, um das Engagement mit deiner Zielgruppe zu vergrößern.
Jetzt weisst du, wie du deine Reichweite aufbauen und vergrößern kannst. Wie du eine engagierte Community aufbauen und deine Kunst einem breiteren Publikum präsentieren kannst.
Das alles wird nicht über Nacht Wirkung zeigen - aber das ist kein Grund nicht es nicht zu tun.
5 – Baue deine E-Mail-Liste mit Kunstfans auf
Um dir nach und nach deine E-Mail Liste mit Kunstfans und Kaufinteressenten zu befüllen, starte mit deinen Newsletter und E-Mail-Marketing.
Diese Liste kann dir niemand nehmen und sie macht dich unabhängig von Social Media und Kunstplattformen.
Binde ein Newsletter-Anmeldeformular auf deiner Website ein
Zuerst benötigst du ein gut sichtbares Anmeldeformular auf deiner Website. Dort können Besucher ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Das kann im Fußbereich sein, der auf jeder Seite ausgespielt wird, auf der Startseite oder in unmittelbarer Nähe zu deinen Kunstwerken in der Galerie.
Betone den Nutzen deines Kunst-Newsletter
Formuliere als Anreiz (kurz) den Wert, den Abonnenten durch deine E-Mails erhalten. Du kannst Neuigkeiten, Hintergrundgeschichten zu deinen Werken und besondere Einblicke ankündigen. Oder z.B. exklusive Kunstinformationen, Benachrichtigung über neu verfügbare Werke oder Rabatte.
Bewerbe deinen Newsletter prominent
Setze Pop-up-Anmeldeformulare oder eine Mitteilungsleiste auf strategischen Seiten deiner Website ein, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen. Oder, wenn du ein besondere Aktion hervorheben möchtest. Achte darauf, dass sie nicht aufdringlich sind, sondern einen klaren Mehrwert bieten.
Bewerbe auf Social Media kommende Newsletter-Inhalte und ermutige Follower, sich für deine E-Mail-Liste anzumelden.
Erstelle dir eine Newsletter-Automatisierung
Erstelle dir in deinem Newsletter-Tool ein oder mehrere automatisierte Newsletter als warme, freundliche Willkommens-Mails für deine Abonnenten. Diese, einmal eingerichtet, flitzen jedesmal automatisch los, sobald sich ein Interessent registriert hat.
Etabliere deine Newsletter-Routine
Versende einen monatlichen oder zweiwöchentlichen Newsletter zu deinen Kunst-Themen.
Folgende Vorschläge können dir helfen, ihn mit Leben zu füllen:
Einblicke in dein Künstler-Business
Berichte über künstlerischen Aktivitäten, neue Werke, kommende Ausstellungen und persönliche Eindrücke. Halte deine Abonnenten über deine künstlerische Reise auf dem Laufenden.E-Mail-Serien für Kunstwerke
Stelle Kunstwerk vor, erzähle die Geschichte hinter jedem Stück und teile Einblicke in deinen Schaffensprozess.Hinter den Kulissen
Teile in E-Mails Einblicke hinter die Kulissen deines Ateliers. Dies könnte Fotos deines Arbeitsraums, deiner Arbeitsmaterialien oder deines kreativen Prozesses umfassen.Kunst-Tutorials und Tipps
Erstelle E-Mails mit Kunst-Tutorials, Tipps zu verschiedenen Techniken oder Empfehlungen für künstlerisches Material.Ausstellungen
Informiere deine Abonnenten frühzeitig über deine Ausstellungen. Biete ihnen exklusive Einladungen oder Rabatte für den Besuch an.
Ist dein Newsletter mit diesen Inhalten gespickt, kannst du eine starke Verbindung zu deinem Publikum aufbauen. Du bringst ihnen deine Kunst auf eine persönliche Weise näher. Und kannst dann auch aktiv über diese Liste Kunstwerke zum Verkauf anbieten.
6 – Optimiere für Suchmaschinen (SEO)
Suchmaschinenoptimierung ist nichts, was sich gleich morgen bemerkbar macht. Es ist eher wie ein Anlage in die (wenn auch nahe) Zukunft. Wenn du aber Geduld hast und Google Zeit gibst, sich deine Inhalte einzuverleiben, macht es sich bezahlt.
Ich unterscheide zwischen zwei Arten:
A: Verschaffe dir eine ordentliche Basis, indem du deine Seitentitel, Seitenbeschreibungen und Bild-Titel aller Seiten deines Webauftritts so formulierst, dass du in den Suchergebnissen zum Klicken einlädst.
B: Beginne einen Blog und recherchiere zuerst die für dich relevanten Themen. Jeden Blogartikel optimierst du inhaltlich und SEO-technisch so, dass er Besucher auf deine Website lenkt. Und möglichst weit vorne bei Google gelistet wird.
Folgende Maßnahmen helfen dir dabei, deine Website für Suchmaschinen zu optimieren:
Keyword-Recherche
Suche Keywords, die mit deiner Kunst und deinem Stil in Verbindung stehen. Du kannst dafür auf Google recherchieren. Schau dir an, mit welchen Begriffen andere Künstler in deiner Nische gelistet sind. Versetze dich auch in die Lage potenzieller Käufer. Welche Wörter würden sie verwenden, um nach Kunstwerken wie deinen zu suchen?
Lege dir ein Liste an, die du mit deinen Erkenntnissen und Begriffen befüllst.
Später, oder wenn du in die Tiefe gehen willst – z.B. für einen Blog – kannst du auch Tools wie den Google Keyword Planner, Ubersuggest oder AnswerThePublic oder andere Keyword-Recherche-Tools nutzen.
Optimiere deine Seitentitel
Der Titel sollte prägnant sein und das Interesse der Nutzer wecken und natürlich dein Keyword enthalten. Formulieren deinen Seitentitel so, dass er so genau wie möglich informiert, um was es auf deiner Homepage geht, er zum Klicken einlädt und dein Keyword beinhaltet. Gib jeder Seite der Homepage solch einen einzigartigen Seitentitel.
Nutze die Seiten-Beschreibungen
Schreibe eine aussagekräftige Meta-Beschreibungen für deine Seiten. Diese kleinen Texte sind das erste was in den Suchergebnissen sichtbar ist. Sie beschreiben deine Kunst und den Inhalt der Seite kurz. Und sind der Grund warum jemand deine Seite anklickt oder eben weitersucht.
Bildoptimierung
Benenne deine Bilder mit aussagekräftigen Dateinamen und verwende Alt-Tags, um sie zu beschreiben. Dies hilft Suchmaschinen, den Inhalt deiner Bilder zu verstehen und sie in den Suchergebnissen anzuzeigen.
Qualitativer Inhalt
Erstelle hochwertigen und einzigartigen Inhalt auf deiner Website. Dies können Blogbeiträge oder Hintergrundgeschichten zu deinen Werken sein. Aktualisieren den Inhalt regelmäßig. Google mag das.
Interne Verlinkung
Verknüpfe relevante Seiten innerhalb deiner Website miteinander. Dies erleichtert den Nutzern die Navigation, du kannst sie zu informativen Inhalten leiten. Und wie immer: es sorgt dafür, dass Suchmaschinen deine Website besser verstehen und durchdringen.
Mobile Optimierung
Stelle sicher, dass deine Website auf mobilen Geräten gut aussieht und benutzerfreundlich ist. Auch wenn das fast schon ein alter Hut ist, weil mittlerweile alle Websysteme das anbieten, erwähne ich es. Google bevorzugt nämlich mobilfreundliche Seiten in den Suchergebnissen.
Geschwindigkeitsoptimierung
Reduziere die Ladezeiten deiner Website, indem du die Bilder deiner Kunst - und als Künstler wirst du eine große (Daten-)Ladung haben – optimierst. Schnelle Ladezeiten sind sowohl für die Nutzererfahrung als auch für das SEO wichtig. Ein gutes kostenfreies Tool findest du hier: https://www.img2go.com.
Ich optimiere in der Regel auf diese Werte: Dateigröße max. 500 KB, Auflösung 72 dpi und Bildmaße um die 2000 - 1500 Pixel.
Lokaler Standort
Das ist für dich relevant, wenn man dich in deinem Atelier oder in einer Galerie besuchen kann. In diesem Fall optimierst du deine Website für die lokale Suchanfragen, indem du deinen Standort und relevante lokale Begriffe als Keywords einbindest.
Verlinkungen von anderen Websites
Bemühe dich auch um Backlinks* von anderen, qualitativ hochwertigen Websites, vorzugsweise aus der Kunst- oder Kreativbranche. Dies kann deine Glaubwürdigkeit und Autorität in den Augen von Suchmaschinen erhöhen. Und bringt dir Traffic.
*Backlinks heisst, deine Webadresse erscheint auf Webeite XY und verlinkt zurück auf deine Website. Nicht umgekehrt.
Die kontinuierliche Anwendung dieser SEO-Praktiken wird dazu beitragen, dass Ihre Website in den Suchergebnissen besser platziert wird und mehr potenzielle Käufer auf Ihre Kunst aufmerksam werden.
7 – Blogge und erstelle Content
Mein Artikel über Websites für Künstler ist mittlerweile auf Seite eins bei Google gelistet. Die Klickrate auf meine Website hat sich dadurch mehr als vervierfacht. Kunden finden mich. Und ehrlich gesagt, ich habe meine Blog-Artikel damals als Pflichtübung gesehen 🥱 , die man halt so macht. Aber du siehst – es lohnt sich!
Einen Blogartikel für Google zu schreiben ist wie eine Anlage in dein Marketing für die Zukunft. Nachhaltig. Und du kannst ihn später dazu verwenden, dein Freebie zu promoten.
Wenn du dir also vorstellen kannst eine Serie z.B. über Maltechniken oder ein Thema zu verfassen, dass mit dir zu tun hat, dann los!
Am einfachsten sind “Listen”-Blogbeiträge, wie mein Artikel, den du gerade liest. Du erstellst dir eine Liste mit den Themen, die du beackern möchtest und formulierst die Punkte aus.
Z.B.: “Acrylmalen für Anfänger - alles was du wissen musst”.
Für SEO optimieren
Optimiere für SEO wie oben unter Punkt 6 schon beschrieben.
Auch hier steht die Keyword-Recherche ganz am Anfang.
Vergewissere dich, dass Dein Inhalt auch wirklich ausführlich ist. Finde die perfekte Überschrift (h1-Tag) und sinnvolle Unterüberschriften. Formuliere eine passende URL und optimiere den Text auf deine Keywords.
8 – Analysiere und optimiere
Schau dir regelmäßig die Analytics-Tools deiner sozialen Plattformen und deiner Website an, um zu verstehen, welche Art von Inhalten am besten funktioniert.
Analysiere, wie deine Kunden zu dir finden.
Und bringe alles in Einklang damit, was für dich gut funktioniert. Wenn es dir Bauchweh bereitet, Videos zu erstellen, lass es. Wenn du lieber Video-Tutorials veröffentliche möchtest, als dir Blogbeiträge abzuringen, dann tu das. Dein Kunstbusiness – deine Regeln.
Passe deine Strategie ggf. entsprechend an, um deine Sichtbarkeit und Reichweite zu vergrößern.
9 – Mindset und Wachstum
Ich bin mir sicher, um künstlerisch zu wachsen hast du dir schon die ein oder andere Unterstützung geholt, Kurse belegt oder studiert. Wenn du erfolgreich werden und verkaufen möchtest, dann tu das selbe auch für Dein Kunst-Business: investiere um zu wachsen.
Bilde dich weiter oder hole dir Unterstützung, um Wissen zu SEO, Social Media und und Online-Marketing zu erlangen oder zu vertiefen.
Kümmere dich – ganz besonders – um dein Selbstverständnis als Künstler oder Künstlerin und Dein Mindset.
Finde heraus, wo du immer wieder an die gleichen Glaubenssätze stößt und dich dadurch selbst ausbremst.
Solche Glaubenssätze können sein:
Ich bin nicht gut genug/speziell genug als Künstlerin
Es gibt schon so viele Künstler, warum sollte jemand meine Kunst wollen
Ich weiss nicht wie das geht, sichtbar werden
Ich kann mich nicht verkaufen
Ich kann mir XY-Kurs/Hilfe nicht leisten
Jeder kann als Künstler sichtbar werden und verkaufen. Oh ja, ich weiss das klingt jetzt platt. Aber es ist so platt: Letztendlich ist es nur ein Weg, den du einschlägst, um dein Ziel zu erreichen.
Und wie startest du jetzt am besten?
Du musst nicht aus dem Stand heraus sofort in allen 9 Bereichen perfekte Flick-Flacks hinlegen (Obwohl, wenn ich so drüber nachdenke, Flick-Flacks erwarte ich jetzt schon irgendwann 😅).
Ich empfehle dir mit Punkt eins zu starten: setze dir zuerst ein Ziel.
Und anschließend kümmerst du dich schwerpunktmäßig jeweils um eine Sache, z.B deine Website. Dann vertiefst du dich in SEO, oder was auch immer dir als nächstes wichtig scheint. Schritt für Schritt eben.
Und: Take your time!
Und so wirst du mit der Zeit zu deinem eigenen Verkaufs-Profi.
Individuelle Marketingberatung
für Künstlerinnen und Künstler
Marketing-Prozesse funktionieren auch für Künstlerinnen und Künstler!
Ich unterstütze ich dich mit meinem Coaching bei deinen konkreten Schritten.